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Neue Handynummern und andere Krankheiten...

Vor ungefähr einem halben Jahr gelangte ich zu einer Erkenntnis. Und zwar, dass ein Handy was (a) nicht mehr klingelt, (b) spontan ausgeht, (c) spontan auflegt und (d) keine Nachrichten mehr speichern kann, dann vielleicht doch durch ein neues ersetzt werden sollte. Hintergrundinformation: Ich hasse Telefonieren im allgemeinen und Handys, wo dich jeder immerzu anrufen kann im Besonderen. Ich habe eigentlich nur eins, damit ich in Notfällen Leute anrufen kann (wie beispielsweise heute, als ich dachte ich hätte meinen Geldbeutel verloren (natürlich lag er zuhause auf dem Tisch -.-)). Aber gut, Handy Nr. 2 in meinem Leben war mittlerweile so unbrauchbar, dass selbst mein fast-nicht-Gebrauch sich eingeschränkt anfühlte. Also musste Ersatz her. Gesagt getan. Dann, neues Handy in Hand, habe ich erstmal genüsslich nur jene Kontakte übertragen, die ich auch wirklich brauchte. Alle anderen blieben auf dem todgeweihten Nr. 2 zurück (Nr. 3 habe ich übrigens "Bitch" getauft). Meine glü...

Ausnahmezustand Karneval

Und schon ist sie wieder vorbei die jecke Zeit. Viele mögen ja Karneval nicht wirklich. Und mit "nicht wirklich" meine ich GAR nicht. Viele sagen, sie wollen sich nicht an einem bestimmtem Datum gezwungen fühlen zu feiern und fröhlich sein. Ich auch nicht. Aber ich fühle mich nicht dazu gezwungen. Vielmehr sehe ich es als Option. Man hat die Option zu feiern, fröhlich zu sein und an einem Ausnahmezustand teilzuhaben. Und gerade dieser Ausnahmezustand ist der Reiz. Ich mag Ausnahmezustände. Denn egal ob positiv oder negativ, menschengemacht oder naturgegeben, haben sie eines gemeinsam: Sie zeigen uns, dass wir ja eigentlich doch alle gleich sind. Ein oft vorgebrachtes Argument gegen Karneval ist, dass man sich ja mit Menschen besaufen würde, die man sonst mit dem Arsch nicht angucken würde. Aber genau das ist in meinen Augen das Gute daran. Ich würde sonst mit Herrn Müller von nebenan keinen trinken gehen. Weil Herr Müller ein wahnsinniger Spießer ist, mit dem ich mich nach we...

Gezwitscher

Twitter limitiert mich. Oft reicht mir der Platz echt nicht um zu sagen was ich sagen möchte. Mein Blog andererseits schüchtert mich ein. Da denke ich immer ich müsste mehr sagen, als ich in dem Augenblick zu sagen habe. Zum Beispiel Dinge, wie das hier: Unter der Brücke der Bundestrasse durchfahren (wo ich sonst immer durchfahre). Mich plötzlich fragen seit wann da oben eine Bahn fährt. Mich dann fragen warum die Bahn so kurz ist. Nach einer Weile die Erkenntnis erlangen, dass es ja ein Bus war. Zu lang für Twitter, aber irgendwie keinen Blog-Eintrag wert. Doch das ist erst seit meinem Blogwechsel. Der zeitgleich mit meinem Twitter-Account-Erwerb stattfand. Vielleicht sollte ich viel öfter kurze Blog-Einträge schreiben und darauf scheißen, dass ich ja eigentlich längere, zusammenhängende Einträge in meinen neuen Blog schreiben wollte. Und ganz in dem Sinne: Das war's auch schon.

Close enough

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Ich habe ja vor kurzem mal wieder den Versuch gestartet mal wieder zu malen (Schöner Satz (Wenn ich schon den Titel vergessen habe)). Und für so etwas meint man ja oft, keine Zeit zu haben. Unwahr. Wenn man kurze Pausen und ähnliches nutzt, schafft man es schon fast jeden Tag ein bisschen was zu kritzeln. Ganz hervorragend sind auch Telefonate, vorausgesetzt man ist multitaskingfähig, ganz besonders über Skype oder mit Headset so, dass man die Hände frei hat. Das habe ich dann auch vor kurzem gemacht. Ich war bei den Geschwistern und habe mit meiner Mutter geskypt (Gibt es den Verb "skypen" auch schon im Duden? Und wenn ja, schreibt man dann "geskypt" oder "geskypet"?). Das kann länger dauern. Gespräche mit Müttern allgemein können ja länger dauern. Außerdem bin ich mir recht sicher, dass zwischen der Entfernung (in km) zur Mutter und der Länge (in s) eine Korrelation besteht. Hab nur noch keine Formel. Auf jeden Fall ist meine recht weit weg und wir t...

Vom Malen und der Obsession

Eigentlich ist ja Malen mein Hobby. Eines meiner Hobbies. Und wie das so ist mit Hobbies (ich habe tatsächlich gerade fast "Hobbits" geschrieben, manchmal bin ich echt Banane ("Malen ist eines meiner Hobbits" - Ehm ja, alles klar...)), vernachlässigt man sie ab und zu. So wie Blogs. Leute. Frische Luft... Ehm, ja. Hören wir an dieser Stelle doch einfach auf. Schon vorletztes Jahr hatte ich einen genialen Plan, wie ich mich doch wieder zum mehr zum Malen bringen könnte. Ich habe mir ein Tablett gekauft und einen DeviantArt Account  zugelegt. Habe dann auch fleissig eine Zeitlang digitale Bilder (die ja früher nicht so meins waren) produziert und hochgeladen. Doch dann passierte etwas, von dem ich natürlich nicht mehr weiss was es war, und ich hörte auf. Letztes Jahr. Neues Jahr, neuer Plan. Ich stieß auf die Challenge "Paint something everyday", bei der Kreativen geraten wurde jeden Tag eine Kleinigkeit zu produzieren. Das klappte auch. Ca. drei Bilder ...

Happy Birthday - NOT

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Es ist Weihnachten. Auch. Aber ratet mal, wer sich heute vor 147 Jahren gegründet hat? Der Ku-Klux-Klan! Merry Christmas! Deshalb laufen die auch rum, wie Tannenbäume, die sich als Gespenster verkleidet haben. Das aber nur mal so als kleiner Fakt am Rande. Leider noch kein IP-V6 Ich mag ja Weihnachten. Falls das nicht schon aufgefallen ist. Man kann viel basteln, essen und sich hemmungslos betrinken. Und Spaß mit der Family haben. Wenn man, wie ich, eine spassige Family hat. Wenn nicht, doof gelaufen. Das sind dann die Leute, die sagen Weihnachten wäre voll bööööse, weil die Leute ja im Konsumrausch sind und so... Also, wenn ich mit meiner lustigen Family Alkohol konsumiere, bis wir alle einen Rausch haben, dann find ich Konsumrausch jut. Voll unkonsumistisch: Ein Geschenk und illegale Haselzweige aus Nachbars Garten  Jo und in dem Sinne wünsche ich allen spassige Weihnachten. Und, wie wahrscheinlich letztes Jahr auch, kommt hier noch der liebe Tim mit dem einzigen...

Blendende Schönheit

Manchmal habe ich Pech. Ich habe das Glück an einem sehr lustigem Ort zu arbeiten. Demzufolge sind auch die Weihnachtsfeiern immer lustig. Es gibt fliegende Schweine, Regenstäbe und komisch Gummiknochen, die die Konsistenz eine halbsteifen Penis aufweisen. Ja, das lasse ich jetzt einfach unerklärt im Raum stehen. Bei den Umständen kann man sich ja auch denken, dass ja ganz nett ist bei einer solchen Feier das ein oder andere alkoholische Getränk zu sich zu nehmen. Letztes Jahr war die Feier an einem Donnerstag. Ich musste am Freitag auf jeden Fall arbeiten (und dabei mental präsent sein). Was dann auch bedeutet, dass ich Abends noch nachhause musste. Was wiederum bedeutete, dass ich Auto fahren musste (60 km, 60 zurück, wer erinnert sich?). Also kein Alkohol. Und kein lustiges noch-in-die-Stadt-dort-weitertrinken mit den anderen. 2012. Neues Jahr, neues Glück. Die Feier war schon mal an einem Freitag. Jaaa, erraten: Heute! Problem: Morgen kommt Besuch und ich muss Dinge vorbereiten...