Von einer die auszog um Kekse zu backen...

Es gibt Leute die fliegen mehrmals im Jahr längere Strecken. Es gibt Leute die essen jeden Tag Fleisch. Meine CO2-Sünde: Ich fahre Auto. Gerne und lange. Jeden Tag 60 km zur Arbeit und zurück, weil es für mich undenkbar ist in einer Stadt oder ihrer Peripherie zu wohnen. Und wenn man schon eine Tagesbilanz von 120 km hat, dann sind 600 an einem WE nur um eine Freundin zu besuchen auch nicht viel. Vor allem nicht, wenn man lustige Kekse backen und Bier trinken kann.

Ich bin ja ein kleines bisschen backwütig. Aber es gibt Backen und Backen. Es gibt das Pflichtbacken, das macht zwar auch Spaß, aber das kann ich nur alleine. Eine sehr militärische Veranstaltung mit möglichst vielen perfekt aussehenden Keksen - der Christmas-Nazi in seinem Element (ja, ich wurde schon mal wirklich so genannt).

Und dann gibt es das Spaßbacken. Das fängt dann meistens so an:


Und die Hauptsache: Die Deko. Möglichst bunt und kitschig natürlich. 
Und ja, das ist eine Hello Kitty Keksdose. Der Inhalt: Hello Kitty Förmchen, das danebenliegende Esspapier und eine Backmischung für ROSA Hello Kitty Kekse. Pornös. Leider mag ich keine Backmischungen, aber Esspapier und Förmchen kamen zum Einsatz.

Und rosa Kekse gab es trotzdem.

 
 Elche, Bärchen, Vögel, Sterne und Pilze. Und Titten, Ärsche und Pimmel - natürlich...

Und Wurst.
 

Und Schlümpfe. Die am Anfang so aussahen:
 
Und dann so:
 

Generell lässt die Motivation dann später eh ein bisschen nach (und der Pegel steigt). Man macht zuerst einmal voller Enthusiasmus 100000 kg Teig. Dann sticht man, noch ebenso enthusiastisch seine Kekse aus und die Formen werden immer absurder. Wenn dann alle gebacken sind, ist man auch noch enthusiastisch und freut sich aufs Verzieren. Aber das lässt dann nach. Normalerweise nachdem etwa die Hälfte der Kekse verziert ist. Um diesen Prozess zu verdeutlichen, hier die Bärchen-Timeline und die Hello Kitty Timeline.

Tja, dreimal dürft ihr raten welches die letzten Kekse waren.


Aber genug Kekse und kommen wir zu etwas komplett anderem. Außerdem kommt das Beste ja bekanntlich zum Schluss. Und bunte, pornöse Kekse sind schwer zu toppen. Und zwar bin ich nicht ganz alleine zurück gekommen. Diese wunderbare Tasche hat mich begleitet:

Und ich habe sie selbst geerntet. Auf der Taschenfarm. Die wachsen dort ganzjährig und sind echte Handarbeit, also wer noch Weihnachtsgeschenke braucht: Husch, husch! (und falls es jemand nicht aufgefallen ist, ja, ich mache mal wieder dreist Werbung).










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